Traum:
Ich bin in einer engen Gasse. Um mich herum Mauern von Häusern.
Doch die Fenster sieht man nur von weitem, sie sind zu hoch.
Man sieht sie nur vom weitem durch den Nebel. Ich laufe weiter und
kommr irgendwie nicht von der Stelle. Es ist, als ob ich auf einem
Fleißband stehe, das gegen mich läuft.
Plötzlich taucht eine Riesige Uhr auf. Ich will auf sie schauen,
wie spät es ist. Eigentlich noch ziemlich früh. Doch ihr
Ziffernblatt verwandelt sich in eine grinsende Fratze.
Ihre Augen verschlingen mich. Nach Halt suche ich nicht. Plötzlich
ist alles anders. Ich bin auf einem Schiff, um die Jahrhundertwende. Es
ist ein Flüchtlingsschiff, das weiß ich.
Ich bin noch klein, ein Kind. Ziemlich abgerissen, eben arm. Wohin das
Schiff fährt, weiß ich nicht. Nur daß ich nicht
drauß am Bug stehe, sondern untzer Deck, mit vielen anderen
Menschen. Es ist stickig, schwül . Alles ist grau-braun.
Hochbetten sind aufgebaut, auf denen erschöpfte Menschen schlafen.
Einer, ein gar nicht alter Mann, rührt sich nicht mehr. Ich sehe
auf ihn, und sehe mich dann von oben eine Frau fragen - ich weiß
nicht, ob es meine Mutter oder eine andere Verwandte ist- , warum der
Mann nicht mehr atmet.
Die Frau schaut mich müde an und sagt"Seine Batterie ist
abgelaufen2. Der Wecker klingelt. Ich wache auf.
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Traum